|
|
|
|
|
 |
|
|
 |
Vom 10. - 11. September 2011 veranstaltete der Geschichts-und Heimatverein Niedereschach, unterstützt durch die Vereinsgemeinschaft und engagierte Bürger von Fischbach, das zweite"Münzerfest" in der Ortsmitte.
Dies geschieht zum Andenken an die Adelsfamilie "Münzer von Sinkingen", aus deren Reihe immerhin einer der bedeutendsten Äbte des Klosters Alpirsbach, Gebhard Münzer von Sinkingen, stammte. Er war mit Kaiser Maximilian befreundet, der ihn auch einmal im August 1504 im Kloster Alpirsbach besuchte.
Wappen der Münzer von Sinkingen
Die Familie ist im Laufe der Zeit in Vergessenheit geraten und nur noch den wenigsten Bewohnern von Sinkingen bekannt.
Das Steinhaus, ein massiver Bau mit Wohntrakt im Obergeschoss brannte 1962 völlig ab und an seiner Stelle wurde ein moderner landwirtschaftlicher Hof erstellt. Lediglich ein skurriler maskenhafter Kopf aus Sandstein, der einst über einem Spitzbogen des Eingangs eingemauert war, ist erhalten geblieben. Er ist im Heimatmuseum (www.heimatmuseum-niedereschach.de) ausgestellt.

Neben der Gastronomie, die in den bewährten Händen der Vereine lag, wurde das Fest durch Ritterlager, Handwerker, Marktstände und Kinderspielstationen bereichert. Ein Festzug der Münzerfamilie von ihrem Stammhaus zum Dorfanger bot ein buntes Bild und einen Überblick über die Jahrhunderte
Zahlreiche Künstler und Musiker, welche in die Zeit zwischen 1200 und 1500 passen, unterhielten die Besucher die ganze Zeit über. (siehe auch: Programm)

|
|
 |
| |
 |
|
|
|
|
|
|
|
|
|